{"id":89235,"date":"2026-10-02T11:13:16","date_gmt":"2026-10-02T09:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/?p=89235"},"modified":"2026-10-02T11:46:07","modified_gmt":"2026-10-02T09:46:07","slug":"smart-glasses-die-blickhoheit-im-oeffentlichen-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/smart-glasses-die-blickhoheit-im-oeffentlichen-raum\/","title":{"rendered":"Smart Glasses \u2013 die Blickhoheit im \u00f6ffentlichen Raum"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_89284\" aria-describedby=\"caption-attachment-89284\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?ssl=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89284 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?resize=236%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?resize=236%2C300&amp;ssl=1 236w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?resize=805%2C1024&amp;ssl=1 805w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?resize=768%2C977&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/RayBen_Meta.jpg?w=1044&amp;ssl=1 1044w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-89284\" class=\"wp-caption-text\">RayBanMeta. Quelle: unsplash +<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Smart Glasses<\/strong> &#8211;<\/em> Daten- bzw. KI-Brillen im Look von <em>Ray Ban<\/em> gibt es zwar schon einige Jahre (2023\/24) \u2013 aber erst in diesem Jahr versch\u00e4rfte sich die\u00a0 Diskussion dazu.<\/p>\n<p><em><strong>Smart Glasses als Werkzeug von \u00dcbergriffen<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kritik entz\u00fcndete sich nicht an abstrakten Datenschutzfragen, sondern\u00a0 an konkreten, sexistischen \u00dcbergriffen im Alltag,\u00a0 eingebettet in eine Debatte zu <em>toxischer M\u00e4nnlichkeit<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Jede neue Technologie \u00f6ffnet wieder eine T\u00fcr f\u00fcr die Manosphere*. <\/em>Die Berichte gleichen sich: M\u00e4nner bel\u00e4stigen Frauen und <em>Smart Glasses<\/em> dienen als\u00a0 Werkzeuge der \u00dcbergriffe.<br \/>\nDer Schritt vom Blick, dem unbemerkten Fixieren im \u00f6ffentlichen Raum\u00a0 zur Verbreitung als <em>Content auf Social Media <\/em>ist leicht gemacht. Ein kurzer Sprachbefehl, etwa\u00a0 <em>Hey Meta, post my last video to Instagram Story<\/em> reicht aus,\u00a0 eine gekaperte Alltagsszene zu ver\u00f6ffentlichen.<br \/>\nEs sind vorwiegend Videos, die auf diese Weise erbeutet werden und auf Plattformen zirkulieren. Sie leben aus der Bewegung der Aufnahmeperspektive und vermitteln eine scheinbare Unmittelbarkeit und authentische Teilnahme.\u00a0 Statische Photos aus derselben Perspektive sind hingegen oft verwackelt und wirken unscheinbar.<br \/>\nManche der <em>visuellen Beutenehmer<\/em> nennen sich <em>Pick-up-Artists<\/em> oder\u00a0 <em>Rizzfluencer<\/em>, das klingt nach einem neuen popkulturellen Genre anstatt nach vulg\u00e4r-sexistischer\u00a0 Bel\u00e4stigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis hierhin trifft die Kritik weniger <em>Smart Glasses<\/em> selber, sondern den\u00a0 Missbrauch, die Ausw\u00fcchse \u2013 ein Gadget, das es einem bestimmten toxischen, meist m\u00e4nnlichen, Verhalten leicht macht und eine neue Stufe digitaler \u00dcbergriffigkeit erm\u00f6glicht.\u00a0 Aus Sicht der Fans von <em>Smart Glasses<\/em> ein bedauerliches Fehlverhalten, das eine spannende neue Technologie diskreditiert.<\/p>\n<p><em><strong>Von Google Glass zu Cloud-KI: Was sich technisch weiter entwickelt hat<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pervert Glasses<span style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\"> oder <\/span><em style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\">Spannerbrillen<\/em><span style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\">\u00a0 ist denn auch der Spitzname,\u00a0 er erinnert\u00a0 an die\u00a0 <\/span><em style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\">Glassholes<\/em><span style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\"> von 2013, als der Vorl\u00e4ufer <\/span><em style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\">Google Glasses<\/em><span style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\"> \u00e4hnlich verwendet wurde. Im Vergleich zu den heutigen Modellen boten die <\/span><em style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\">Google Glasses<\/em><span style=\"font-size: 1rem; text-align: justify;\"> von damals den Nutzern wenig. Sie waren im wesentlichen ein kleines Display vor den Augen, das Informationen anzeigen konnte, erg\u00e4nzt durch Kamera, Mikrophon und wenige Anwendungen. Was fehlte, war etwas heute entscheidendes, n\u00e4mlich die Verbindung von Kamera, Cloud und leistungsf\u00e4higer KI.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der gesamten Geschichte von <em>Big Tech<\/em> gibt es keinen\u00a0 Fall, in dem eine neu erschlossene Datenkategorie \u2013 Standort, Browserverlauf, biometrische Gesundheitsdaten aus Wearables, Spracheingaben von Sprachassistenten etc. \u2013 langfristig nicht in irgendeiner Form monetarisiert wurde, sobald die technische Infrastruktur daf\u00fcr stand.<br \/>\nWas wird lokal verarbeitet, was in die Cloud \u00fcbertragen? Welche Bilder, Sprachaufnahmen und Kontextdaten werden gespeichert? Welche Informationen lassen sich aus ihnen ableiten? Welche Dienste des Betreibers werden daf\u00fcr ben\u00f6tigt? Und wie weit reicht die Kontrolle des Nutzers \u00fcber die Daten, die eine st\u00e4ndig mitgef\u00fchrte Kamera produziert?<\/p>\n<p><em><strong>Investigative Aufdeckung: Wenn private Bilder auf Bildschirmen in Kenia landen<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein entscheidender Ausl\u00f6ser der aktuellen Debatte war ein investigativer Bericht des <em><span style=\"font-size: 1rem;\">Svenska <\/span><\/em><span style=\"font-size: 1rem;\"><em>Dagbladet<\/em> (Stockholm) vom 27.02.2026, der gleich mehrere Vorbehalte best\u00e4tigte: die Verletzung der Privatsph\u00e4re, die\u00a0 Speicherung in der Cloud und ihre Bearbeitung im <em>ausgelagerten Maschinenraum der Datenindustrie<\/em> (in diesem Falle Nairobi), <\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0exakt so, wie es <em>Kate Crawford<\/em> im<em> <a href=\"https:\/\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/atlas-of-ai-die-materielle-basis-der-ki-rezension\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Atlas der AI<\/a> <\/em>beschrieben hatte.<br \/>\n<\/span><em>Bankdaten, Sex und nackte Menschen, die offenbar nicht bemerken, dass sie gefilmt werden. Im Hintergrund von Metas neuen Smart-Glasses arbeitet eine verborgene Belegschaft <\/em><em>die sich unwohl dabei f\u00fchlt, Einblick in die intimsten Bereiche des Lebens anderer Menschen zu erhalten. \u2013 We see everything \u2013 from living rooms to naked bodies \u2013 <\/em>Meta verf\u00fcgt \u00fcber solche Inhalte in seinen Datenbanken.<\/p>\n<p><em><strong>Privatheit im \u00f6ffentlichen Raum \u2013 eine gesellschaftliche Entscheidung<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1rem;\">Mit den aktuellen <em>Smart Glasses<\/em> zieht KI in die physische Welt ein. Es sind nicht smarte Produkte, wie ein KI-gesteuerter K\u00fchlschrank oder Saugroboter, die jeweils abgegrenzte Dienste verrichten.<br \/>\nSmart Glasses greifen aus der Perspektive ihres Tr\u00e4gers auf dessen Umgebung zu &#8211; zumindest im Standby-Modus, sie sind die Einfallsschneise der KI in das Alltagsleben. Die physische Umgebung wird zur &#8211; zumindest m\u00f6glichen &#8211; Datenquelle, incl. unbeteiligter Personen, deren Verhalten Teil des erfassten Materials wird, ohne dass sie dem je zugestimmt h\u00e4tten.<br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/digitalisierung-und-ki\/briefing\/endet-die-privatsphaere-im-oeffentlichen-raum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Endet die Privatsph\u00e4re im \u00f6ffentlichen Raum<\/a>?<\/em> Der Text des Hamburgischen Beauftragten f\u00fcr Datenschutz und Informationsfreiheit <em>Thomas Fuchs,<\/em>\u00a0der an mehreren Stellen ver\u00f6ffentlicht wurde, gibt den aktuellen Stand der deutschsprachigen Debatte wieder. Fuchs benennt die juristischen Fragen und verweist auf die entscheidende Instanz der Bundesnetzagentur in Bonn.<br \/>\n\u00dcber die rechtlichen Aspekte hinaus, stellt sich die Frage, wieviel Privatheit im \u00f6ffentlichen Raum wir uns als Gesellschaft erhalten wollen. Video\u00fcberwachte Bereiche gibt es ohnehin\u00a0 genug.<br \/>\n<em>M\u00f6chten wir also in einer Gesellschaft leben, in der wir beim Verlassen der eigenen Wohnung davon ausgehen m\u00fcssen, gefilmt und absehbar auch identifiziert zu werden<\/em>?\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em><strong>Die Logik der Tech-Industrie<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1rem;\">Aktuelle Modelle \u2013 ca. 55 verschiedene Ger\u00e4te sollen mittlerweile auf dem Markt sein \u2013 unterscheiden sich in ihren Funktionen und werden best\u00e4ndig weiter entwickelt. Die Handlungslogik der Tech-Konzerne bleibt dagegen unver\u00e4ndert: Nutzer sollen m\u00f6glichst dauerhaft und eng in das jeweilige Ecosystem (Lock-In) eingebunden werden. Daten werden gesammelt, wo immer es nur geht. Jedes ungenutzte Datenfragment ist ein liegengelassener Rohstoff.<br \/>\nEine Industrie, die dieser Logik folgt, hat wenig Anreiz die <em>Asymmetrie<\/em> zwischen dem Tr\u00e4ger der Glasses und den Menschen in seinem Blickfeld\u00a0 zu verringern. Tech-Konzerne wollen m\u00f6glichst ungest\u00f6rt Gewinne erwirtschaften, gerne als Monopolisten. Ihr prim\u00e4res unternehmerisches Ziel bleibt die uneingeschr\u00e4nkte \u2013 <em>das hei\u00dft unregulierte<\/em> \u2013 Extraktion\u00a0 verf\u00fcgbarer Daten, gleich, welcher Herkunft und Natur. Jede neue Technologie bringt dabei zwangsl\u00e4ufig eine neue Art von Verhaltensdaten mit sich, f\u00fcr den der Markt erst nachtr\u00e4glich Verwertungslogiken schafft.<br \/>\nWir sollten ihnen nicht die Gestaltung unserer Gesellschaft \u00fcberlassen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em><strong>Akzeptanz: Smart Glasses vs. SmartPhone<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum stossen dieselben Basistechnologien (Kameras, Mikrofone, KI-Auswertung) bei Smart Glasses auf soviel mehr Widerstand als beim SmartPhone?<br \/>\nSo vielf\u00e4ltig es auch genutzt wird, das SmartPhone, bleibt ein Hand-und-Hosentaschen-Device. Meist dient es dem Abruf von Informationen oder der Interaktion mit einer\u00a0 entfernten Umgebung. Wer auf sein Display starrt, koppelt sich eher zeitweise von seiner Umgebung ab. Aufnahmen erfordern eine erkennbare, k\u00f6rperliche Geste.<br \/>\n<em>Smart Glasses<\/em> hingegen verlegen die Aufnahmetechnik auf die k\u00f6rperliche Blickachse &#8211; nicht exakt, sondern seitlich verschoben. Sie erm\u00f6glichen freih\u00e4ndige Bild- und Videoaufnahmen aus der Ich-Perspektive \u2013 also aus dem pers\u00f6nlichen <em>Point of View<\/em> der tragenden Person.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1rem;\">Zudem ist das SmartPhone mittlerweile omnipr\u00e4sent, die Konventionen seines \u00f6ffentlichen Gebrauchs sind weitgehend ausgehandelt.\u00a0 Manchmal nervt es, da aber fast jeder von den M\u00f6glichkeiten der Interaktion und des Wissensabrufs profitiert, werden Nebenwirkungen akzeptiert.<br \/>\nSmart Glasses ersetzen die Funktionen des SmartPhones nicht, zumindest nicht in naher Zukunft, sondern erweitern sie. Wer SmartGlasses tr\u00e4gt, braucht meist weiterhin ein SmartPhone.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><em><strong>Die Soziologie des Blickkontakts<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 1rem;\">An dieser Stelle lohnt sich der Blick (!) auf zwei\u00a0 soziologische Klassiker: <em>Georg Simmel<\/em> und <em>Erving Goffman<\/em>:<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_89290\" aria-describedby=\"caption-attachment-89290\" style=\"width: 161px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Georg-Simmel-.jpg?ssl=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89290\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Georg-Simmel-.jpg?resize=161%2C161&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"161\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Georg-Simmel-.jpg?w=188&amp;ssl=1 188w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Georg-Simmel-.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Georg-Simmel-.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w\" sizes=\"(max-width: 161px) 100vw, 161px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-89290\" class=\"wp-caption-text\">Georg Simmel (1858-1918)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Auge kann seinem Wesen nach nicht nehmen, ohne zugleich zu geben<\/em>\u00a0schrieb\u00a0<em><strong>Georg Simmel<\/strong><\/em>, 1908 in seinem\u00a0<em>Exkurs zur Soziologie der Sinne<\/em>.\u00a0 Der Blick ist f\u00fcr ihn die kleinste, aber hoch verdichtete Form von Gesellschaft \u2013 eine soziale Beziehung, die nur im Moment ihres Vollzugs existiert. Deshalb wird die Datenbrille im \u00f6ffentlichen Raum als \u00fcbergriffig empfunden: Sie bricht mit der anthropologischen Regel der Reziprozit\u00e4t des menschlichen Blickkontakts.<br \/>\nSmart Glasses machen den Blick selbst technisch vermittelbar und verschieben die Grenze zwischen privater Wahrnehmung und \u00f6ffentlicher Datenerzeugung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_89289\" aria-describedby=\"caption-attachment-89289\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-89289\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?resize=178%2C178&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https:\/\/i0.wp.com\/www.klaus-janowitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/erving-goffman.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w\" sizes=\"(max-width: 178px) 100vw, 178px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-89289\" class=\"wp-caption-text\">Erving Goffman (1922-1982)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-align: justify; font-size: 1rem;\">Bei <em><strong>Erving Goffman<\/strong><\/em> sind Face-to-Face-Interaktionen ein eigenst\u00e4ndiger Gegenstand der Soziologie: situative Prozesse, die soziale Ordnung im Moment ihres Geschehens &#8211; bzw. ihrer kontinuierlichen\u00a0 <em>Performance<\/em> &#8211; selbst erzeugen.<br \/>\nBlicke sind soziale Signale gegen\u00fcber anderen Menschen. Sie signalisieren Haltungen, Absichten, Begierden bevor sie artikuliert wurden, manchmal bevor sie sich der Blickende selbst eingestanden hat.<br \/>\nEin Schl\u00fcsselbegriff bei Goffman ist <em>Civil inattention<\/em> &#8211; zu \u00fcbersetzen etwa als <em>h\u00f6fliche Unaufmerksamkeit. <\/em>Ein Verhaltensstandard, der ein friedliches Nebeneinander &#8211; etwas wie \u00d6ffentlichkeit &#8211; erst m\u00f6glich macht, andere nur kurz zu registrieren, ohne sie in weitere Interaktionen zu ziehen.<br \/>\nEin Beispiel der Bedeutung des Blickkontaktes zeigt eine Beobachtung aus dem Alltag:\u00a0 Online-Veranstaltungen funktionieren mittlerweile &#8211; sie sind kulturell eingef\u00fchrt. Der Blickkontakt funktioniert aber nur eingeschr\u00e4nkt. Entscheidend f\u00fcr weitere Zusammenarbeit bleibt jedoch das <\/span><span style=\"text-align: justify; font-size: 1rem;\">physische Sehen, erst dabei lernt man, sich gegenseitig einzusch\u00e4tzen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><em><strong>Abwehr und Akzeptanz der Technologie<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-align: justify; font-size: 1rem;\">Beide Klassiker machen die fundamentale Bedeutung des unverstellten Blickkontakts f\u00fcr das menschliche\u00a0 Zusammenleben deutlich.\u00a0 Die Sklera, das <em>Weisse im Auge<\/em>, hat sich evolution\u00e4r gerade deshalb durchgesetzt, da sie die Blickrichtung f\u00fcr das Gegen\u00fcber unmittelbar lesbar macht.<br \/>\nSmart Glasses durchbrechen genau diese Lesbarkeit \u2013 nur um sie an anderer Stelle umso gr\u00fcndlicher wiederherzustellen: nicht f\u00fcr das physische Gegen\u00fcber, sondern\u00a0 f\u00fcr den Aufzeichnenden als Videosequenz &#8211; oder aber als extrahierter Datenstrom f\u00fcr\u00a0 die im Hintergrund analysierende KI.<br \/>\nDie unbegrenzte Verwendung im \u00f6ffentlichen Raum st\u00f6sst so auf eine nicht nur soziale, sondern auch anthropologische Barriere .<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort wo Smart Glasses schon weiter verbreitet sind (USA, GB), gibt es bereits Verbotszonen, so in Fitness-Studios, Clubs, in der Gastronomie &#8211; und man kann damit rechnen, dass sich die Verbote \u00fcberall dort ausbreiten, wo ein Hausrecht geltend gemacht werden kann, so etwa in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, bei Konzerten und Kulturveranstaltungen aller Art.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">All das bedeutet nicht, dass die Technologie komplett abgelehnt wird &#8211; es spricht nur gegen ihre uneingeschr\u00e4nkte Verbreitung, eine enthemmte Nutzung. Breite Akzeptanz finden Smart Glasses v.a. im prothetischen Einsatz, sie k\u00f6nnen den Alltag behinderter Menschen erleichtern.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus etablieren sich professionelle Spezialanwendungen in Handwerk, Medizin, Logistik und Industrie.<br \/>\nIn der privaten Nutzung existiert ein plausibles Interesse an Aufnahmen direkt aus der eigenen Blickachse. Eltern m\u00f6chten etwa das Aufwachsen ihrer Kinder aus der eigenen Perspektive festhalten, Sportler interessiert die <i data-path-to-node=\"3,0\" data-index-in-node=\"290\">Point-of-View<\/i>-Dokumentation zur Analyse oder zum Nacherleben ihrer Bewegungsabl\u00e4ufe. Die Problemlagen, die sich aus einer uneingeschr\u00e4nkten Nutzung im \u00f6ffentlichen Raum ergeben, bestehen in diesen privaten Szenarien nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders argumentieren einige Technik-Begeisterte, federf\u00fchrend der Marketing-Professor und VR-Experte <em>Philipp Rauschnabel<\/em>. Gemeinsam mit einem Konsortium aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und XR-Fachverb\u00e4nden wurden\u00a0 im August 2026 <em><a href=\"https:\/\/www.unibw.de\/bw\/nachrichten\/20260826-smart-glasses-guidelines-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leitlinien f\u00fcr den Alltag mit Smart Glasses<\/a><\/em> ver\u00f6ffentlicht** \u2013 eine <em>gut gemeinte<\/em> Initiative &#8211; aber mit einer eklatanten Schieflage: W\u00e4hrend sich Tr\u00e4ger an einem F\u00fcnf-Punkte-Katalog orientieren sollen, wird von Passanten verlangt, Situationen spontan zu analysieren, Hintergr\u00fcnde mitzudenken und die Technik idealerweise selbst auszuprobieren, um differenziert zu urteilen. Das b\u00fcrdet Unbeteiligten dieselbe Bringschuld und Sachkunde auf wie den Nutzern \u2013 nur ohne deren Wahlfreiheit.<\/p>\n<p><em><strong>Attention Computing &#8211;\u00a0 Aufmerksamkeit maschinenlesbar machen<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bisherige Kontroverse dreht sich um das, was die Kamera aufzeichnet. Die n\u00e4chste Entwicklungsstufe zielt auf mehr: nicht mehr, was der Tr\u00e4ger sieht, sondern wie und wohin er blickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Richard Newcombe<\/em>, Chefwissenschaftler hinter Metas Project Aria, argumentiert, dass KI-Systeme bislang unvollst\u00e4ndig seien, weil sie die Welt nicht so wahrnehmen, wie der Mensch sie erlebt \u2013 also egozentrisch, kontinuierlich und multimodal, \u00fcber Blickachse, Geh\u00f6r und r\u00e4umliche Bewegung zugleich. Smart Glasses mit Eye-Tracking und Kameras sollen diese L\u00fccke schlie\u00dfen: als Prothesen, die der KI das ego\u00adzentrische Erleben liefern, das ihr bislang fehlt.<br \/>\n<em><strong>Eye-Tracking<\/strong><\/em> kann <em>Smart Glasses<\/em> \u00fcber reine Kamera- oder Anzeige-Funktionen hinausf\u00fchren. Blickerkennung zeigt an, worauf die Aufmerksamkeit gerichtet ist, und macht den Blick zu einer nat\u00fcrlichen Eingabe, die Informationen ausw\u00e4hlen, best\u00e4tigen oder priorisieren sowie Gesten oder Sprache m\u00fchelos erg\u00e4nzen kann <span style=\"font-size: small; line-height: 2px;\">(vgl. Yau, s.u.)<\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tobii.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>Tobii<\/em><\/strong>,<\/a> der schwedische Weltmarktf\u00fchrer im <em>Eye-Tracking<\/em>, beschreibt sich selbst als Pionier des <em><strong>Attention Computing<\/strong><\/em> \u2013 mit dem erkl\u00e4rten Ziel, Technologie zu entwickeln, die menschliche Aufmerksamkeit und Absicht versteht. Was in der Marktforschung seit Jahren als kontrolliertes Verfahren unter Laborbedingungen existiert, soll nun massentauglich werden: Aufmerksamkeit, bislang das Fl\u00fcchtigste am Menschen, soll\u00a0 maschinenlesbar werden.<br \/>\nDas Schl\u00fcsselkonzept ist <em>Intent Prediction<\/em>&#8211; Absichtserkennung<span style=\"font-size: 1rem;\">. Wo die Pupille verweilt, entsteht Aufmerksamkeit. Wenn KI-Brillen diesen Prozess millisekundengenau auslesen, kann das System W\u00fcnsche, Aufmerksamkeitsdefizite oder Kaufabsichten vorhersagen, noch bevor das Individuum sie bewusst reflektiert oder ausspricht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Logik der Konzerne w\u00e4re <em>Attention Computing<\/em> ein ultimatives Gesch\u00e4ftsmodell, in gesellschaftlicher Sicht eine vollst\u00e4ndige <em>Entbl\u00f6ssung.<\/em><br \/>\nDas ist keine Randnotiz der Produktentwicklung, sondern ihr erkl\u00e4rtes Ziel. <em>Newcombe <\/em>bezeichnet diese Ausrichtung als \u00dcbergang zu einer <em>societal scale cognition \u2013 <\/em>einem verteilten, KI-gest\u00fctzten Betriebssystem, das Meta zufolge das kollektive Verhalten, das Arbeitsged\u00e4chtnis und die Wahrnehmung ganzer Populationen in Echtzeit kartieren und pr\u00e4diktiv unterst\u00fctzen soll.<br \/>\nDahinter verbirgt sich die Vision, die individuellen Aufmerksamkeitsstr\u00f6me, Blickachsen und Denkprozesse von Milliarden Menschen \u00fcber mobile Sensorik zusammenzufassen und in ein zentrales, KI-gesteuertes Wahrnehmungssystem einzuspeisen. Was auf der F\u00fchrungsetage des Tech-Giganten als n\u00e4chste Evolutionsstufe menschlicher Kognition gefeiert wird, bedeutet soziologisch betrachtet eine Dystopie.<br \/>\nEine solche Dystopie verwirklicht sich allerdings nur, wenn man den Konzernen dabei freie Hand l\u00e4sst. Die Vision bleibt Verhandlungsmasse \u2013 das ist das Wesen von <strong><em>Technogenese<\/em><\/strong> selbst: eine Ko-Evolution von Mensch und Technik, die sich gestalten l\u00e4sst, solange sie als solche erkannt und verhandelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Blickhoheit im \u00f6ffentlichen Raum, die heute noch nach denselben anthropologischen Grunds\u00e4tzen ausgehandelt wird, die schon Simmel und Goffman beschrieben haben, ist am Ende vielleicht nur die erste Verhandlungsrunde um eine weit gr\u00f6\u00dfere Frage: wer \u00fcber das entscheidende Private verf\u00fcgt, das uns bleibt \u2013 die Richtung unserer eigenen Aufmerksaamkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; line-height: 2px;\"><strong>Naipanoi Lepapa, Ahmed Abdigadir, Julia Lindblom<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.svd.se\/a\/K8nrV4\/metas-ai-smart-glasses-and-data-privacy-concerns-workers-say-we-see-everything\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">She Came Out of the Bathroom Naked, Employee Says<\/a>. Svens Dagbladet. 27.02.2026 <\/span><span style=\"font-size: small;\">&#8211; <strong>Chris Vallance:<\/strong>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c5y7yvgy0w6o\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meta in row after workers who say they saw smart glasses users having sex lose jobs<\/a>. BBC<\/span><span style=\"font-size: small;\"> Meta<\/span><span style=\"font-size: small;\">. 30.04.2026.\u00a0 <\/span><strong style=\"font-size: small;\">Nicola Brunelli<\/strong><span style=\"font-size: small;\">: <a href=\"https:\/\/www.medialaws.eu\/designed-for-privacy-the-bartone-v-meta-litigation-over-ai-smart-glasses\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Designed for Privacy? The Bartone v. Meta Litigation over AI Smart Glasses<\/a>. Media Laws 1.06.2026.<strong> Thomas Fuchs<\/strong>: <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/digitalisierung-und-ki\/briefing\/endet-die-privatsphaere-im-oeffentlichen-raum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Endet die Privatsph\u00e4re im \u00f6ffentlichen Raum?<\/a>\u00a0 Der Tagesspiegel. 11.08.2026.\u00a0 &#8211;\u00a0 <strong>Thomas Riedel<\/strong>:<a href=\"https:\/\/www.droid-boy.de\/bundesnetzagentur-kein-formelles-verfahren-bezueglich-meta-smart-glasses\/#more-410326\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Bundesnetzagentur: Kein formelles Verfahren bez\u00fcglich Meta Smart Glasses.<\/a>. Droid Boy Blog 10.08.2026 &#8211;\u00a0 <\/span><span style=\"font-size: small;\"><strong>Lawrence Yau:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.tobii.com\/blog\/how-eye-tracking-supercharges-smart-glasses\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seeing smarter: How eye tracking supercharges smart glasses<\/a>. 1.03.2026. &#8212; <strong>Sonja Peteranderl:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2026\/juli\/frauenjagd-und-ueberwachung-ki-brillen-als-gefahr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauenjagd und \u00dcberwachung: KI-Brillen als Gefahr<\/a>. Bl\u00e4tter &#8211; Juli 2026. &#8211; <strong>Richard Newcombe<\/strong>: nach <a href=\"https:\/\/www.meta.com\/de-de\/blog\/michael-abrash-richard-newcombe-contextual-ai-reality-labs-research-connect-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Contextual AI &amp; the Future of Human Connection<\/a>.\u00a0 18.09.2025<br \/>\n<strong>**Philipp A. Rauschnabel<\/strong>:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.unibw.de\/bw\/nachrichten\/20260826-smart-glasses-guidelines-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smart Glasses im Alltag \u2013 Leitlinien f\u00fcr einen souver\u00e4nen Umgang.pdf<\/a>\u00a0 26.08.2026. <strong>Michaela Wiegel<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/kriminalitaet\/paris-ermittelt-gegen-smart-glasses-frauen-werden-ohne-ihre-zustimmung-auf-der-strasse-gefilmt-accg-201258567.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauen werden ohne ihre Zustimmung auf der Stra\u00dfe gefilmt<\/a>&#8211; FAZ:. 24.09.2026.\u00a0 <strong>Alexander Amon<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000335422\/kultur-der-belaestigung-studie-zeigt-wie-meta-brillen-gegen-frauen-eingesetzt-werden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kultur der Bel\u00e4stigung: Studie zeigt, wie Meta-Brille<\/a><a href=\"https:\/\/wienerin.at\/lifestyle\/pick-up-artists\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">n gegen Frauen eingesetzt werden\u00a0 <\/a>-. Der Standard\u00a0 14.08.2026-<br \/>\n* Manosphere: lose vernetzte Online-Milieus (u. a. Pickup-Artists, Incels, M\u00e4nnerrechtler, verbunden durch Antifeminismus und Frauenverachtung)\u00a0 <strong>Elli Scambor<\/strong> in: <strong>Vikt\u00f3ria Kery-Erd\u00e9lyi:<\/strong> Rizzfluencer,\u00a0 <a href=\"https:\/\/wienerin.at\/lifestyle\/pick-up-artists\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smart Glasses und Co.: Was wir gegen Pick-Up-Artists tun k\u00f6nnen<\/a>.\u00a0 Wienerin. 9.08.2026<\/span><\/p>\n<p><!-- Matomo --><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\">\n  var _paq = window._paq || [];\n  \/* tracker methods like \"setCustomDimension\" should be called before \"trackPageView\" *\/\n  _paq.push(['trackPageView']); \n  _paq.push(['enableLinkTracking']);\n  (function() {\n    var u=\"\/\/www.klaus-janowitz.de\/piwik\/\";\n    _paq.push(['setTrackerUrl', u+'matomo.php']);\n    _paq.push(['setSiteId', '1']);\n    var d=document, g=d.createElement('script'), s=d.getElementsByTagName('script')[0];\n    g.type='text\/javascript'; g.async=true; g.defer=true; g.src=u+'matomo.js'; s.parentNode.insertBefore(g,s);\n  })();\n<\/script><br \/>\n<!-- End Matomo Code --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Smart Glasses &#8211; Daten- bzw. KI-Brillen im Look von Ray Ban gibt es zwar schon einige Jahre (2023\/24) \u2013 aber erst in diesem Jahr versch\u00e4rfte sich die\u00a0 Diskussion dazu. 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