Handbuch Online-Forschung

28/10/14 kmjan
9783869620909Am 22.10. wurde das von meinem Fachverband, der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online – Forschung) herausgegebene Handbuch Online-Forschung vorgestellt. Ich freue mich sehr mit dem Beitrag Netnografie (hier in der eingedeutschten Schreibweise) vertreten zu sein. In Kürze folgt dazu ein etwas ausführlicherer Blogbeitrag. Bis dahin das Abstract des Herbert von Halem Verlages.

Online-Forschung befindet sich in einem dynamischen Wandel. Zum einen führen technische Innovationen zur Weiterentwicklung von Auswertungs- und Analysemethoden. Zum anderen lassen soziale Veränderungen neue Erhebungsinstrumente entstehen.

Das Handbuch Online-Forschung bietet einen gut verständlichen Überblick über die sozialwissenschaftlich motivierte, internetgestützte Datengewinnung und deren Auswertung. In einer kompakten Darstellungsweise wird die gesamte Breite des Feldes sowohl theorie- als auch praxisbezogen bearbeitet und erlaubt einen akademischen sowie praktischen Zugang. Der Band 12 der Neuen Schriften zur Online-Forschung beinhaltet einerseits aktuelle Entwicklungen wie Forschungsethik und Datenschutz im Social Web, andererseits bündelt das Handbuch Erträge, die über eine Dekade erarbeitet wurden – wie Fragen der Repräsentativität, Panel-Forschung oder den Umgang mit schwierigen Befragtengruppen.

Zur Zielgruppe des Bandes gehören Sozialwissenschaftler, Ökonomen und Psychologen an Fachhochschulen und Universitäten, welche Methoden und Instrumente des Feldes reflektieren und anwenden, genauso wie Mitarbeiter und Projektverantwortliche von Unternehmen und Institutionen, die an der Entwicklung oder Anwendung von Online-Forschung beteiligt sind. Diese Interdisziplinarität sowie die Relevanz in akademischer und angewandter Forschung waren bei der Gewinnung der zahlreichen renommierten Einzelautoren ein wichtiges Kriterium. 

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Online ist nicht „auf der Leine“ – Bird on the Wire

Zum gleichen Termin stellte die DDOF außerdem das nebenstehende Poster der Hamburger Graphikerin Silver Lemon  vor. Online ist eben nicht „an der Leine“. Mir kamen dazu Gedanken an den Twitter-Vogel und den Song Bird on the Wire von Leonard Cohen.



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